Chronik

Das ICM e.V. hat sich seit seiner Gründung 1992 einen festen Platz in der sächsischen Forschungslandschaft gesichert und möchte zukünftig in der ersten Liga der Industrieforschung mitspielen.

 

Der Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e.V. (ICM e.V.) wurde am 15. April 1992 von 10 Unternehmen und Einrichtungen des Maschinenbaus mit dem Ziel der Erhaltung der Kernsubstanz des in der Region Südwestsachsen konzentrierten Maschinenbaus als eingetragener Verein gegründet. Die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie verstärkte Aktivitäten zur Produkt- und Prozessinnovation führten am 10.01.1995 zu einer Änderung der Satzung. Die Entwicklung und Bearbeitung von Forschungsaufgaben auf den Gebieten Werkzeug und Textilmaschinenbau, Umwelttechnik/Anlagenbau, Verkehrstechnik sowie die rationelle Energieanwendung stehen seit 1995 im Mittelpunkt der Aufgaben des ICM e.V. Seit dem 26.01.1995 ist der Verein gemeinnützig und als Industrieforschungseinrichtung tätig. Als Innovationsnetzwerk erhielt der ICM e.V. im Jahr 2002 die bundesweite Anerkennung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter kompetenznetze.de. Als private Forschungseinrichtung wurde der ICM e.V. am 28.09.2006 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) anerkannt. Am 13.11.2009 wurde das Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. gegründet.

 

Die aktive Geschäftstätigkeit des ICM e.V. begann 1994 mit 3 Mitarbeitern. Die Arbeitsinhalte der Startphase bezogen sich auf die Prozessinnovation im Werkzeug- und Sondermaschinenbau. Der Aufbau von regionalen Innovationsnetzen führte ab 1998 zu verschiedenen Ideen der Produktinnovation. Es wurde an Maschinenentwicklungen (CNCplus, InnovatiF-Fräsmaschine/BMBF-Projekte), im Anlagenbau (energieeffiziente Recyclingtechnologien, mobile Konzepte für das Altgummirecycling) sowie für den Sondermaschinenbau (Spezialtechnologien zur Komplettbearbeitung von Rohrenden) gearbeitet. Die Mitarbeiterzahl erreichte 2001 10 Beschäftigte (Ingenieure und Wissenschaftler). Ab dem Jahr 2000 wurden die Kapazitäten für die Entwicklung neuer Produkte für den Anlagenbau und Sondermaschinenbau im ICM e.V. verdoppelt. Den Zugang zur Automobilindustrie und deren Zulieferer erreichte das ICM e.V. durch technische Konzepte für die Aktivierung von Altgummi und durch Maschinenentwicklungen zur Herstellung dünner Gummifolien. Die Begleitung von NEMO-Netzwerken (z.B. Retrofit, RailTecNet) brachten einen weiteren Ideenzuwachs für den Werkzeugmaschinenbau.

 

 

 

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