Innenhochdruck-Umformung

Leichtbaupresse
IHU-Bauteil
Nockenwelle
IHU-Werkzeug

Das Innenhochdruck-Umformen ist eine Fertigungstechnologie, die sich in den letzten Jahren in vielfältigen Anwendungsfeldern durchgesetzt hat. Neben der Anwendung in größeren Unternehmen der Fahrzeugindustrie, ist das Verfahren auch zunehmend für Fertigungsaufgaben aus mittelständischen Unternehmen interessant. Das ICM e.V. konnte hierbei gemeinsam mit beteiligten Industriepartnern die Einführung der Technologie in KMU beschleunigen. Durch die komplette Abbildung der technologischen Entwicklungskette, von der Begutachtung potentieller Bauteile, über die Modellierung, Konstruktion, FEM-Simulation zur Abbildung des Prozesses und deren Bewertung, bis hin zur Konstruktion der notwendigen Werkzeuge sowie des anschließenden Prototypings können Bauteile in einer Hand entwickelt und schnell umgesetzt werden.

 

Voraussetzung für eine weitere Verbreitung des Verfahrens im Mittelstand ist dabei die Senkung der Investitionskosten für die Anlagentechnik, die eine Einführung des Verfahrens in kleinen und mittleren Unternehmen häufig noch hemmen. Zusammen mit Industriepartnern wurde deshalb ein neuartiges Pressenkonzept – die Leichtbaupresse - entwickelt, welches die Investitionskosten sowie die Betriebskosten drastisch reduziert. Darüber hinaus ist die Leichtbaupresse durch ein geringes Gewicht, geringe bewegte Massen, sowie die Möglichkeit der individuellen Aufstellbarkeit (auf ein Fundament kann verzichtet werden) gekennzeichnet. Innerhalb des Technikums des ICM e.V. kommt das neue Pressenkonzept bei der Abbildung von Versuchen im Rahmen von Projekten, bis hin zu Nullserien für Unternehmen zum Einsatz.

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