Leichtbaupresse

Die Trennung von Bewegung und Kraftaufbau ist die Kernidee der Leichtbaupresse. Durch den konsequenten Einsatz von neuen Werkstoffen können bewegte Massen drastisch reduziert werden. Dies ermöglicht eine geringe Gesamtmasse sowie günstige Betriebskosten. Das neue Maschinenkonzeptder Leichtbaupresse oder modularen Schließvorrichtung ist konsequent auf die Bedürfnisse des Prozesses ausgelegt,das heißt, die Erzeugung der Schließkraft und die Bewegung des Werkzeuges werden funktionell komplett getrennt. Durch diese Auslegung entfällt die Bewegung groß dimensionierter Maschinenteile mit entsprechend hohem Energieaufwand.

 

Referenzobjekt

 

  • Leichtbaupresse UFZ 6300 1/2 IHU
  • ausgelegt für längliche IHU Bauteile wie z.B. Verteilerbalken, Nockenwellen, Antriebswellen oder längliche Strukturelementen
  • Einsatz einer IHU-Wasserhydraulik mit bis zu 4000 bar Umformdruck
  • Schließkraft maximal 6.300 kN

 

Lösungsweg

Die Leichtbaupresse besteht aus einem Maschinengestell, das eine Stößelplatte sowie eine Tischplatte beinhaltet. Zwischen diesen Elementen kann das Werkzeug beliebig positioniert werden. Unterhalb des Tisches befinden sich Kurzhubzylinder, die das Schließen und Öffnen der Bügel realisieren. Der revolutionäre Ansatz besteht jedoch in den Kohlefaserbügeln, die mit Hilfe der Kurzhubzylinder ein Zuhalten der Presse ermöglichen. Dadurch ist es möglich hohe Schließkräfte zu realisieren. Die Kohlefasern haben dabei den entscheidenden Vorteil einer geringen Dehnbarkeit bei extremer Belastbarkeit sowie eines geringen Gewichtes.Dadurch müssen nur kleine Massen bewegt werden. Dies schafft vor allem innerhalb der Energiebilanz entscheidende Vorteile, da hierbei geringe Anschlussleistungen notwendig sind. Die Leichtbaupresse ist ideal für solche Prozesse geeignet, bei denen eine Zuhaltekraft über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden muss. Die Auslegung auf unterschiedliche, anwendungsorientierte Prozesse und die Einbindung in bestehende Anlagen ist möglich.