Simulation

Kettenglied
Nocken

Die Simulation mittels Finiter Elemente hat sich in der heutigen Forschungs- und Entwicklungslandschaft in weiten Bereichen der Ingenieurswissenschaften etabliert. Insbesondere bei neuartigen technologischen Prozessen und innovativen Produktentwicklungen wird die FE-Methode genutzt, um Vorhersagen und Prognosen hinsichtlich des Bauteilverhaltens oder des Fertigungsverfahrens treffen zu können.

 

Mit Gründung des Instituts in 2009 ist die systematische Kompetenzentwicklung und Spezialisierung in diesem Bereich ein vordergründiges strategisches Ziel. Beginnend mit der Bearbeitung einfacher simulativer Aufgaben hat sich das ICM e.V. in den letzten fünf Jahren eine Fachkompetenz bei der Berechnung mechanisch komplexer Baugruppen (Statik, Dynamik, multiphysikalische Probleme) aufgebaut, die in allen Themenbereichen genutzt wird. Darauf aufbauend entsteht ein wachsender Bereich, der speziell die Prozesssimulation betrachtet.

 

Durch die konsequente Entwicklung dieses Bereiches können unsere Projektpartner auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus laufenden und bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten zurückgreifen. Neue Produkte und Prozesse werden durch unsere Berechnungsingenieure im Vorfeld simuliert und ermöglichen so die signifikante Reduzierung von technischen Entwicklungsrisiken.

 

In Kombination mit den Prüfständen und prototypischen Lösungen wird die Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie hergestellt. Unseren Partnern und Kunden liefern wir somit die experimentelle Verifikation sowie die entsprechende Berechnung und Simulation aus einer Hand. Damit können aktuelle Forschungsergebnisse direkt zur Lösung von Kundenproblemen genutzt werden, um schnell neue Produkte auf dem Markt zu platzieren bzw. innovative Prozesse und Verfahren zu etablieren.

 

Wir haben dabei die Möglichkeit zur Durchführung von:

  • Verformungs- und Spannungsanalysen
  • Modalanalysen
  • Temperaturfeldberechnungen
  • Erstellung nichtlinearer Modelle
  • Impliziten und expliziten Simulationen
  • Hochdynamischen Berechnungen (wie z.B. Crash-Simulationen)
  • Werkzeug- und Bauteilanalysen
  • Simulationen zu Umformprozessen (wie z.B. IHU)

 

Dabei stehen uns folgende FEM-Werkzeuge zur Verfügung:

  • ANSYS Workbench Mechanical 14.5
  • LS-DYNA V971 R6
  • MSC-MARC 2012.1