Strömungssimulationen spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung energieeffizienter Systeme und intelligenter Produkte. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Modelltreue, Rechenzeit und die Kopplung mit realen Betriebsdaten. Der Themenblock „CFD“ zeigt, wie numerische Methoden und digitale Zwillinge in der industriellen Praxis und angewandten Forschung eingesetzt werden.
Carsten Ulrich (thyssenkrupp Dynamic Components Chemnitz GmbH) gibt Einblicke in Simulationsmethoden und digitale Zwillinge in der Kältemittelverdichter-Entwicklung und verdeutlicht den Mehrwert virtueller Modelle für moderne Produktentstehungsprozesse. Justus Reuter (Hochschule Mittweida) analysiert strömungstopologische Übergangsphänomene und Helizität in TPMS-Wärmeübertragern, während Jan Arndt (PDS Vision GmbH) die Simulation und Optimierung des dynamischen Schwimmverhaltens einer Inspektionsdrohne vorstellt.
Der Themenblock verbindet industrielle Anwendungen mit anspruchsvoller Strömungsphysik und zeigt, wie CFD-basierte Modelle zur Optimierung komplexer Systeme beitragen.



