Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft SIG

Die Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG) spricht mit einer Stimme für die sächsischen gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen. Um deren Kräfte in Sachsen zu bündeln, wurde am 30. April 2014 in Dresden die SIG gegründet. Ihr gehören derzeit neunzehn Mitglieder an.

 

Die Forschungsgemeinschaft stärkt im Interesse des sächsischen Mittelstandes mit ihrem weitreichenden Forschungsspektrum in Sachsen die transferorientierte, marktvorbereitende Forschung. Die inhaltliche Fokussierung liegt einerseits in den sächsischen Zukunftsbranchen wie Material-, Technologie- und Verfahrensentwicklung, andererseits auch immer am Puls zentraler Fragen wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen wie Ressourceneffizienz oder Umweltverträglichkeit.

 

Die SIG Mitglieder tragen in hohem Maß zur Steigerung der Innovationsfähigkeit im sächsischen Unternehmenssektor bei. 1030 Beschäftigte und ein Gesamtumsatz von 88 Millionen Euro (2016) unter dem Dach der SIG machen deutlich, wie wichtig Innovationen für notwendige Wachstumsprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen sind.

 

Als bewährtes Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft haben gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen einen erheblichen Anteil am exzellenten Ruf Sachsens auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung.

 

Vereint arbeitet die SIG an der Sicherung und dem Ausbau qualifizierter Arbeitsplätze in Forschung und Industrie in Sachsen. Es findet ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten sächsischen Instituten statt.

Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V.

Die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. vertritt die öffentlichen Interessen gemeinnütziger Industrieforschungseinrichtungen in Deutschland. Zu den Mitgliedern des technologie- und branchenoffenen Verbandes gehören unabhängige Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet, die ein breites Spektrum von Technologiekompetenzen anbieten, beginnend mit den Materialwissenschaften von Holz über Kunststoff, Textil oder Papier über die Produktionstechnologie von der Fügetechnik bis zum Anlagenbau, die Optik, die Mechatronik und Information bis zur Entsorgung. Die Mitglieder fördern Innovationen in allen Branchen von der Agrarwirtschaft über die Medizin bis hin zum Maschinen- und Schiffbau.

 

Als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind die Mitgliedseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft rechtlich und wirtschaftlich unabhängig und gehören weder den institutionell gemeinsam durch den Bund und die Länder geförderten Großforschungsverbünden Fraunhofer, Max-Planck, Leibniz oder Helmholtz, noch Unternehmen an.

 

Die Zuse-Institute zeichnen sich durch Flexibilität, Schnelligkeit, Kosteneffizienz, Forschungseffektivität und regionale Nähe aus. Mit ihrem Know-how geben sie wichtige Impulse für Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

 

Die Initiative zur Gründung der Industrieforschungsgemeinschaft im Januar 2015 ging von den Instituten selbst aus. Sie gaben sich damit erstmals eine gemeinsame Stimme und Vertretung. Mit diesem Bündnis bekam die deutsche Forschungslandschaft neben den Hochschulen und den Großforschungsverbünden eine dritte Säule.

 

Zusätzlich zu der Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit der einzelnen Mitglieder besteht eine Kernaufgabe der Zuse-Gemeinschaft darin, die gemeinsamen Anliegen der gemeinnützigen Forschungseinrichtungen gegenüber dem Bund, den Ländern, der Wirtschaft, anderen Wissenschaftsorganisationen und der Öffentlichkeit zu vertreten. 

Ziele der Zuse-Gemeinschaft:

 

  • Stärkung der Leistungsfähigkeit des Forschungsmittelstandes durch Vernetzung und Synergien der Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft durch eine kontinuierliche Förderung des Bundes und der Länder
  • Sicherung eines hohen Qualitätsstandards der Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft durch regelmäßige Evaluierung
  • Beratung von Bund und Ländern bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation durch die Zuse-Gemeinschaft
  • Ausbildung und Qualifizierung von wissenschaftlichem und technischem Fachpersonal durch Forschungseinrichtungen der Zuse-Gemeinschaft

 

ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.

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